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Närrische Europäische Kulturstädte 2026/2027

Winterthur im Zeichen gelebter Fastnacht – Gambettola bereitet europäische Jahrestagung und Amtsübernahme vor. 
 
Köln – Die europäische Fastnachts- und Karnevalskultur verbindet seit Jahrhunderten Menschen über Ländergrenzen hinweg. Mit den „Närrischen Europäischen Kulturstädten“ setzt die Närrische Europäische Gemeinschaft (NEG) ein sichtbares Zeichen für kulturellen Austausch, Brauchtumspflege und gelebte europäische Verständigung. Während die Stadt Winterthur in der Schweiz derzeit noch mitten im Aktionszeitraum als Närrische Europäische Kulturstadt steht und mit zahlreichen Veranstaltungen, Begegnungen und kulturellen Projekten die Vielfalt des europäischen Narrentums präsentiert, richtet sich der Blick bereits auf die kommenden Aufgaben und Höhepunkte in Italien. Die italienische Stadt Gambettola bereitet sich intensiv auf die Jahrestagung der Närrischen Europäischen Gemeinschaft im September 2026 vor. Vertreterinnen und Vertreter zahlreicher europäischer Karnevals- und Fastnachtsverbände werden hierzu erwartet, um über gemeinsame kulturelle Projekte, die Pflege traditioneller Bräuche sowie die zukünftige Zusammenarbeit innerhalb Europas zu beraten. Ein weiterer bedeutender Höhepunkt folgt im Oktober 2026 mit der feierlichen Amtseinführung Gambettolas als neue Närrische Europäische Kulturstadt. Damit übernimmt die Stadt eine wichtige Rolle als kultureller Botschafter des europäischen Narrentums und wird die traditionsreiche Verbindung zwischen Brauchtum, Kunst, Musik und internationaler Freundschaft sichtbar machen. Die Närrische Europäische Gemeinschaft versteht sich als Dachorganisation europäischer Fastnachts-, Fasnachts- und Karnevalsverbände. Ihr Ziel ist es, die kulturelle Vielfalt des närrischen Brauchtums zu bewahren, den internationalen Austausch zu fördern und den europäischen Gedanken durch Tradition, Gemeinschaft und Begegnung lebendig zu halten. Dabei verbindet die NEG Regionen und Kulturen aus zahlreichen europäischen Ländern und schafft Plattformen für Zusammenarbeit, Jugendförderung und kulturelle Verständigung. 
 
NEG-Präsidentin Petra Müller betont: „Die Närrischen Europäischen Kulturstädte stehen für Offenheit, Tradition und Freundschaft in Europa. Winterthur zeigt aktuell eindrucksvoll, wie lebendig und verbindend unsere gemeinsamen kulturellen Wurzeln sind. Gleichzeitig freuen wir uns auf Gambettola, das 2026 und 2027 wichtige Impulse für die europäische Fastnachtskultur setzen wird.“ Auch Frank Prömpeler, Vorsitzender des Arbeitskreises der Närrischen Europäischen Kulturstädte, unterstreicht die Bedeutung des Projekts: „Die Kulturstädte sind weit mehr als ein Titel. Sie schaffen Begegnungen zwischen Menschen, Vereinen und Nationen. Mit Winterthur und Gambettola erleben wir zwei Städte, die den europäischen Gedanken durch gelebtes Brauchtum eindrucksvoll repräsentieren.“ Mit den Kulturstadtjahren 2026 und 2027 setzt die Närrische Europäische Gemeinschaft erneut ein starkes Zeichen für kulturelle Vielfalt, europäische Zusammenarbeit und die Zukunft eines traditionsreichen Brauchtums, das Menschen über Grenzen hinweg verbindet. 
 

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Veröffentlichung

Sa, 30. Mai 2026

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