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Petra Müller, bisher die Vorsitzende der Närrischen Europäischen Jugend, an die Spitze des Verbandes gewählt

Kitzingen – im 45. Jahr der Närrischen Europäischen Gemeinschaft (NEG) wählten die Vertreter aus zehn europäischen Verbänden im Deutschen Fastnachtsmuseum die bisherige Jugendleiterin einstimmig an die Spitze ihres Verbandes und damit auch erstmalig eine Frau. Franken war schon immer ein besonderer Ort für das europäische Brauchtum. 1970 wurde ebenfalls in Kitzingen die NEG aus der Taufe gehoben und 2015 setzte die Wahl ein eindeutiges Zeichen in Richtung Zukunft in Brauchtum und europäischer Tradition.

 

Viel vor für die Zukunft

Petra Müller, Präsidentin der Närrischen Europäischen Jugend an die Spitze der Verbandes gewähltPeter Züger, Schweiz, der zur Wahl des Präsidenten nicht mehr antrat, gratulierte der neuen NEG-Präsidentin und wünschte ihr „viel Spaß und weiterhin ein gutes Geschick in diesem wichtigen, europäischen Amt“. Die neue NEG-Präsidentin wird die Arbeit ihrer Vorgänger anknüpfen und die Gemeinschaft, der europaweit rund 8 Millionen Narren mit gemeinsamen Wurzeln in einem grenzübergreifenden Brauchtum angehören, für die nächsten drei Jahre führen. In das Präsidium wurden auch Raymond Vlecken (Niederlande) und Josias Clavadetscher (Schweiz) als Vizepräsidenten und Adi Mittendorfer (Österreich) als Protokoller gewählt.

 

Den Grundstein für eine solide und erfolgreiche Jugendarbeit haben europaweit die mehr als 5000 Vereine gelegt. Sie bieten Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen nicht nur Ausbildung in Tanz, Musik und Bütt, sondern auch Partizipation im Vereinsalltag. Gemeinsam gilt es nun ein großes und buntes, europäisches Haus zu bauen und die Gleichberechtigung von Jung und Alt und Mann und Frau der breiten Öffentlichkeit zu zeigen.